Ergonomischer vs. klassischer Tischtennisgriff - was ist der Unterschied?

Wenn du einen Tischtennisschlaeger kaufst, denkst du wahrscheinlich zuerst an Belag, Holzaufbau oder Spielklasse. Der Griff? Der ist meistens Nebensache. Dabei hat die Griffform einen massiven Einfluss darauf wie du spielst – und wie du dich dabei fühlst.

Der klassische Griff – bewährt, aber nie optimiert

Klassische Tischtennisgriffe gibt es in zwei Hauptformen: gerade (FL) und konkav (ST). Beide haben eines gemeinsam: Sie wurden nie wirklich für die menschliche Hand optimiert. Der Griff ist symmetrisch, gerade und passt für eine Durchschnittshand – was in der Praxis bedeutet, dass er für viele Spieler nicht wirklich gut passt.

Die Folgen:

  • Unbewusstes Verkrampfen des Griffs
  • Druckstellen und Reibung zwischen Daumen und Zeigefinger
  • Schnellere Ermüdung bei langen Sessions

Der ergonomische Griff – entwickelt für die Hand

Ein ergonomischer Griff folgt der natürlichen Form der Hand. Er hat eine organische, dreidimensionale Kontur – ähnlich wie ein guter Werkzeuggriff.

Was das konkret bedeutet:

  • Mehr Kontaktfläche: Die Hand liegt flächiger am Griff an, nicht nur an einzelnen Punkten.
  • Stabilere Griffposition: Der Schläger liegt automatisch richtig in der Hand – weniger Verkrampfen.
  • Abgerundete Kante: Die Übergangskante zwischen Griff und Blatt ist bewusst abgerundet – genau dort wo klassische Schläger Blasen verursachen.
  • Weniger Kraftaufwand: Weil der Griff stabiler sitzt, muss man ihn weniger fest halten.

Wie wurde der ERGOFIT-Griff entwickelt?

Bei Ergopong haben wir den Griff von der Hand aus entwickelt. Ausgangspunkt waren 3D-Scans echter Spielerhände in natürlicher Griffhaltung. Daraus entstand eine organische Griffform die wir EU-weit als Geschmacksmuster schützen ließen – weil es weltweit keinen anderen Hersteller gibt der Tischtennisschläger so baut. Gefräst wird der Griff mit einer CNC-Fräse in Niederösterreich.

Für wen ist welcher Griff besser?

Klassischer Griff passt gut wenn du...

  • seit Jahren mit einem bestimmten Griff spielst und keine Beschwerden hast
  • einfach keinen Wechsel riskieren willst

Ergonomischer Griff ist besser wenn du...

  • Druckstellen, Blasen oder Schmerzen nach dem Spielen kennst
  • merkst dass du deinen Schläger verkrampft hältst
  • länger spielen möchtest ohne Ermüdungserscheinungen
  • offen für Neues bist und bereit für eine kurze Eingewöhnungszeit

Gibt es eine Eingewöhnungszeit?

Ja – und das ist normal. Wer jahrelang mit einem klassischen Griff gespielt hat, hat Muskelgedächtnis für genau diese Griffhaltung aufgebaut. Die meisten Spieler berichten dass sie nach 2-3 Trainingseinheiten nicht mehr zurückwollen.

Fazit

Der Griff ist das einzige Teil des Schlägers das du wirklich spürst. Es lohnt sich also darüber nachzudenken – nicht nur über Belag und Holz. Wenn du neugierig bist wie sich ein ergonomischer Griff anfühlt: Probier es einfach aus. 14 Tage, nur Versandkosten, volle Anrechnung beim Kauf.

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